Wanderer Wappen seit 1599

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2009

2009_Frohe-Weihnachten

 

Neuigkeiten aus Braunschweig - Schulfest HvF 2009

Freitag 11.9.2009: Kurzfristig - erst Donnerstag Abend kam die Email - bin ich nach längerer Zeit mal wieder zu einem Schulfest gefahren und hatte die Freude, auf einen alten Klassenkameraden Rainer Kühne und zwei -Kameradinnen Brigitte Heidrich und Dagmar Doms zu treffen - Schüler aus einer aktuellen 7ten Klasse machten dann eine Gruppenaufnahme von uns vier - das gute Laune Bild möchte ich Euch nicht vorenthalten.

Freitag 11. September 2009 Schultreffen  in der Hvf  das Quartett: 2. Reihe stehend: Rainer Kühne und Dagmar-Doms - sitzend: Jochen A. Wanderer und Brigitte Heidrich

Dienstag, 9.6.2009: Brasilien - Neue lebende Wappenträger gefunden: Die Übersetzung des portugiesischen Textes liegt vor. Sie ist freundlicherweise von unserem Verwandten Ernst-Otto Schreinert aus Braga in Portugal übers Wochenende erstellt worden. Ernst-Otto Schreinert (*1944) ist der Sohn von Margarethe Wanderer XV (1905-1958) mit Großvater Otto Wanderer XIV (1867 Deesbach - 1946 Hamburg) aus der Crottendorfer Wanderer-Linie und ihrem Ehemann Otto Schreinert (1895-1955). Ernst-Otto arbeitet ebenfalls seit vielen Jahren in der genealogischen Erforschung seiner Familie. Als Resultat übersandte er mir unlängst einen umfangreichen Stammbaum im Format 280 cm Breite und 90 cm Höhe - ein imposantes Werk seines Sohnes, dem Architekten Christian Alexander Mendes Schreinert (*1980), das mit Auto-CAD erstellt worden ist.

Hier ist der von Ernst-Otto übersetzte Text in Deutsch:

Guilherme Gomes da Silva Porto stellvertretender Standesamt- und Heiratsbeamter. Ich bescheinige, dass heute mit allen Formalitäten des Gesetzes zivilrechtlich erschienen : der Bürger Emilio Wanderer mit Frau Joanna Schöller, beide ledig, wohnhaft im Distrikt dieser Stadt, er gebürtig aus Deutschland, ehelicher Sohn von Henrique Wanderer und seiner Frau Martha Kummer, im Alter von 24 Jahren, sie gebürtig aus diesem Staate, im Alter von 18 Jahren, eheliche Tochter von Francisco Schöller und seiner Frau Julia Spaltenstein, wozu ich dieses Dokument erstellt habe, das ich unterzeichne.

Ich, Guilherme Gomes da Silva Porto, stellvertretender Standesamt- und Heiratsbeamter habe dies geschrieben und bestätige dies.

Estrella, 18. Januar 1897 gez. stellvertretender Standesamt-Beamter Guilherme Gomes da Silva Porto (auf Stempelsteuermarke „Brasilianische Republik, Staat von Rio Grande do Sul“, im Wert von 200 Reis)

Samstag 6.6.2009: Gestern ist per Email ein Scan von der Kopie der Hochzeitsurkunde von Carl Florenz Emil Wanderer XV (Emilio Wanderer) und Johanna (Joanna) Schöller eingetroffen, die am 18. Januar 1897 geheiratet haben.Dokument der Eheschließung von Emil Wandere XV  und Johanna Schöller  Bislang bekannt ist aus dem Kirchenbuch von Scheibe, es handelt sich bei Emil Wanderer XV, der am 22. Oktober 1872 in Königsee LK Rudolstadt in Thüringen geboren wurde um 1875 als zweijähriger mit seinen Eltern auswanderte und im Alter von 98 Jahren am 26. Juni 1971 in Barra de Seca in Brasilien-RS als Kolonist in Südamerika gestorben ist.

Emil Wanderer XV ist der jüngste Sohn von Heinrich Wanderer XIV (1838 in Scheibe - 1917 Brasilien-RS).

Aus der Ehe von Emil und Johanna Wanderer sind 12 Kinder hervorgegangen, sechs Söhne Bernardo Wanderer XVI 1897, Reinhold Wanderer XVI  um 1900, Leopold Wanderer XVI 1902, Edmund Wanderer XVI 1906, Heinrich Wanderer XVI  1911 und Willy Wanderer XVI 1920-1971 und sechs Töchter, die jüngste Tochter Anita Wanderer XVI 1922 ist verwitwet, aber mit 87 Jahren noch quicklebendig.

Sergio Wanderer XVIII 1968 ist der Enkel von Willy Wanderer XVI 1920. Sein Vater ist Hugo Wanderer XVII 1946. Sergio Wanderer XVIII ist mit Maria Wanderer verheiratet und die beiden Eheleute haben drei Söhne Leniker Wanderer XIX 1992, Micael Wanderer XIX 1996 und Willy Wanderer XIX 2000 so daß sich dieser unser brasilianischer Familienzweig weit in die Zukunft entwickeln wird.

Von den sechs Söhnen des Kolonisten Emil Wanderer XV liegen noch nicht alle Informationen vor, doch es gibt weitere lebende Linien - vielleicht meldet sich noch ein Nachfahre?

Wer mal in der südlichen Hemisphäre in Brasilien spazieren gehen will, sollte diesem Link folgen: http://www.vivabrazil.com/vivabrazil/schedule.htm Unsere südamerikanischen Verwandten wohnen im südlichen Bundesstaat Brazil-RS = Rio Grande do Sul - wenn man/frau auf den Bundesstaat klickt, erhält man/frau weitere detailreiche und bebilderte Informationen.

20. Mai 2009 Es gibt einen neuen und netten Internet-Kontakt zu Sergio Wanderer XVIII einem lebenden Ast des Crottendorfer Zweiges. Dank seiner Hilfe und ersten genealogischen Informationen wurde fast zwanzig Personen bereits dem online-Stammbaum hinzugefügt, weitere Personen folgen demnächst. Die Verwandten sind aus Scheibe in Thüringen um 1875 nach Südamerika - Brasilien ausgewandert. Etwa in derselben Zeit sind meine Vorfahren aus Scheibe nach mindestens zwei Hungersnöten nach 1850 und mangels Arbeit nicht aus- aber nach Rudolstadt abgewandert. Inzwischen ist es mir gelungen, eine uralte, seltene Litho-Ansichtskarte aus Scheibe teuer antiquarisch zu erwerben - die AK ist von 1905 also noch etwa aus der betrachten Zeit und lange vor dem ersten Weltkrieg. Die Kirche bildet das Zentrum des Dorflebens. Rechts am Bildrand mittig abgeschnitten steht unterhalb der Kirche die Schmiede, wo unser erster Vorfahr ab 1762 Johann Stephan Wanderer XI (1734 Schmalenbuche -1809 Scheibe) als Hufschmied und Waffenschmied gearbeitet hat. Die Trauung von Johanna Jakobina Katharina Walter anno 1762 in Scheibe ist im Kirchenbuch als zweite Trauung 2/1762 per Datum 17. Juni 1762 eingetragen. Das Ehepaar hatte 11 Kinder, 4 Söhne - alle wurden in Scheibe geboren und damals mangels Kirche in Scheibe noch in Steinheid getauft. Die Kirche anno 1905 ist noch jung, erst in der zweiten Hälfte des 19. Jh. erbaut.

Zwischen den beiden Orten Scheibe und Steinheid liegt zu damaliger Zeit eine Landesgrenze. Scheibe gehörte zum Fürstentum Schwarzburg Rudolstadt und Steinheid zum Herzogtum Sachsen Meiningen. Die Hochzeit fällt außerdem in die Zeit des siebenjährigen Krieges (1756-1763). Im Jahr 1780 bestand der Ort Scheibe nur aus 11 Häusern einschließlich Försterei (ab 1737), Rußhütte und Schneidemühle. Zu dieser Zeit und bis 1795 wurden im oberen Schwarzatal Fohlen des fürstlichen Marstalles in Rudolstadt geweidet. Außerdem bestand ein Floßteich in dem auch Forellen gezüchtet wurden. Erst 1780 wurde ein Präceptor (veraltet für Lehrer, Erzieher) im Ort Scheibe angestellt, der die Kinder in einem Privathause unterrichtete. Sonntag Nachmittags war im Forsthaus Betstunde. 1780 kommt es zur Errichtung eines Gottesackers (Friedhof), da man im Winter wegen des unzugänglichen, verschneiten Weges nach Steinheid gezwungen war, die Leichen wochenlang unbeerdigt zu lassen. Der erste, damalige Friedhof ist heute nicht mehr zugängig, sondern verschlossen. Die Pozellanmanufaktur Manufaktur ist abgerissen, die Wiese oben rechts völlig überbaut ...

Die Sicht auf die abgebildete AK kommt daher rein historische Bedeutung zu und repräsentiert nicht das aktuelle Dorf Scheibe-Alsbach.

ann 1905 in Scheibe in Thüringen - mittig die Kirche -recht davon, die langgestreckte Gebäudegruppe ist die weltberühmte historische KPM Kister Porzellan Manufaktur

Mit seiner Familie ist 1875 laut Kirchenbuch-Vermerk in Scheibe der Schneidermeister Johann Heinrich (Henrique) Friedrich Wanderer XIV (1838-1917) ausgewandert. Er wurde am 12. September 1838 in Scheibe als 1. Sohn  in erster von drei Ehen des Schuhmacher Johann Karl Jacob Wanderer XIII mit Johanna Caroline Götz  geboren, heiratete in der Kaufmannskirche in Erfurt am 21. August 1865 im Alter von 25 Jahren die Martha Pauline Kummer, die am 28. März 1838 in Wernigleben geboren wurde (Daten der Eltern bislang unbekannt). Die Ehe ist im Trauregister in Scheibe vermerkt, als ich dort 1997 vor Ort mit Hilfe von Frau Kirchner recherchierte.

Das Ehepaar Heinrich und Martha Wanderer hatte bislang ermittelt 5 Kinder zwei Söhne und drei Töchter, die 1875 alle mit ausgewandert sind..  Heinrich August Berthold Wanderer XV (1864-1922), und Carl Florenz Emil Wanderer XV als jüngstes Kind am 22. Oktober 1872 in Königsee bei Rudolstadt in Thüringen geboren, am 10. November 1872 im Alter von 19 Tagen in Scheibe getauft (Taufregister 1872, Seite 97), als zweijähriger Sohn mit nach Brasilien ausgewandert hat er ein hohes alter erreicht und starb am 26. Juni 1971 in Barra de Seca in Brasilien.  Nach meinen Unterlagen im Archiv hat er 11 Kinder, sechs Söhne und fünf Töchter.  Der Stammbaum geht an dieser Stelle in Brasilien sehr in die Breite und ist noch nicht endgültig erforscht.

Über Emil Wanderer XV jüngster Sohn Willy Wanderer XVI (1920-1971) geht die Linie über Hugo Wanderer XVII (*1946) und Ehefrau Glaci Wanderer (*1948) weiter zu Sergio Wanderer XVIII (*1968) mit Ehefrau Maria Wanderer (*1971) sowie seinen drei Söhnen Leniker Wanderer XIX (*1992), Micael Wanderer XIX (*1996) und Willy Wanderer XIX (*2000) als blühender Zweig in die Zukunft.

Vielleicht kann ich demnächst mit Bildern mehr aus dem südlichen Brasilien im Bundesstaat Rio Grande do Sul berichten - ich bin mir sicher, daß der Stammbaum über den Wissenstransfer aus Südamerika nach den Jahren ab 1875 alsbald stark wachsen wird. Es würde mich sehr freuen, wenn lebende Verwandte aus dem benachbarten Ländern Argentinien und Paraguay sich noch weitere “Auswanderer” melden und Neuigkeiten berichten würden.

Bedanken möchte ich mich an dieser Stelle auch für die sehr freundliche Zuarbeit von Herrn  Dolf-Dietram Albert aus Scheibe-Alsbach, der mir unlängst das folgende hübsche Foto vom betagten Wettermacher August Wanderer XIV (1834 Scheibe -1916 Scheibe) als scan per Email überließ:

August-Wanderer XIV aus Scheibe in die Ortschronik eingegangen mit Beinamen "Der Wettermacher"

Wünsche allen Lesern morgen einen schönen Vatertag - möge der “Wettermacher” Euch allen ein Kaiserwetter mit viel Sonnenschein bescheren.

30. März 2009: Post kam aus Braga in Portugal von Ernst-Otto Schreinert, für die ich mich herzlich bedanke, da mir hier ein Fehler im Gästebuch mitgeteilt wurde - es wurden jetzt mehrere Einträge entdeckt freigeschaltet, da dieses Script beim Provider ca. 1,5 Jahre nicht korrekt funktioniert hat. Ich melde mich alsbald direkt bei den Besuchern - tut mir Leid das hier die Technik versagt hat. Die alte Telefonnummer konnte wegen Wechsel von Telekom zu VOIP (Voice-over-internet-provider)  nicht mitgenommen werden, die fernmündliche Kommunikation ist ebenfalls unterbrochen gewesen. Die neue Nummer steht jetzt korrekt im Impressum und funktioniert nur unter bestimmten Bedingungen wie eingeschalteter Telefonnummernkennung des Anrufers. Wer die Nummer unterdrückt, z.B. Mobber und typischerweise diverse Call-Center kommt an der eingerichteten Firewall nicht durch. Anrufe mit alten analogen Telefonen sind leider auch geblockt, da die keine Telefonnummernkennung haben. Das Problem haben wahrscheinlich einige Anlagen in Übersee und bei älteren Verwandten, die keinen ISDN oder DSL Anschluss haben. Ihr müßt leider nach traditioneller Art Briefe schreiben.

Sonntag, 22. März 2009: Im Namen der Familie posaunt es fröhlich an den Rest der Welt:

Frohe Ostern 2009

 

 

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